Lemurien - Untergegangener Kontinent oder andere Dimension vom 01.04.26
Gab es Lemurien wirklich? Und wenn ja in welcher Dimension?
Wer oder was stand hinter seiner Entstehung – und wann könnte diese Kultur existiert haben?
In dieser besonderen Veranstaltung widmen wir uns diesen Fragen im Rahmen einer geführten, systemischen Metaarchäologischen Reise.
Ein Teilnehmer wird stellvertretend in die Reise geführt. Die Gruppe begleitet diesen Prozess live, beobachtet aufmerksam und bleibt dabei innerlich offen für eigene Wahrnehmungen, Bilder oder Empfindungen.
Im Anschluss entsteht ein gemeinsamer Forschungsraum: Die Eindrücke des Reisenden werden mit den Wahrnehmungen der Gruppe zusammengeführt. Dabei zeigt sich oft, ob sich bestimmte Bilder, Gefühle oder Inhalte überschneiden oder ergänzen.
Diese Form der Seelenreisen versteht sich als ein offener, erfahrungsbasierter Forschungsansatz. Es geht nicht darum, vorgefertigte Antworten zu bestätigen, sondern darum, gemeinsam neue Erkenntnisräume zu erschließen.
Leben, Wirken und neue Einblicke aus der Seelenreise von Marion
Zu Beginn der Reise beschreibt unser Gruppenmitglied Marion ein hochfrequentes Farbfeld, das überwiegend aus verschiedenen Grüntönen besteht, ergänzt durch ein vielschichtiges Blau („Galaxieblau“). Dieses Feld wird als Dimension bedingungsloser Liebe und tiefer Verbundenheit wahrgenommen. Es herrscht vollständige Stille, die als Zustand des Angenommenseins und der Rückerinnerung beschrieben wird.
Die Teilnehmer werden eingeladen, sich mit diesem Feld zu verbinden und die Trennung der Erde für die Dauer der Reise hinter sich zu lassen.Im weiteren Verlauf zeigt sich Lemurien nicht als klassisch irdischer Ort, sondern als eigenständige Dimension oder Frequenzebene. Es erscheinen Bilder von grünen, moosbedeckten Landschaften und bergähnlichen Strukturen. Die Natur wird als Träger von Heilenergie beschrieben.
Eine klare geografische Verortung auf der Erde ist nicht möglich; stattdessen wird Lemurien als interdimensionales Feld wahrgenommen, das sowohl als „Planet“ als auch als „Frequenz“ existiert. Marion erhält für sich selbst die Rolle „Priesterin und Heilerin“ wobei es Seelen zu geben scheint die in Lemurien andere Aufgaben (Marion nennt es einen anderen Fokus) haben. Die Farbe Grün wird stark mit Heilung und dem Herzchakra verbunden.
Es wird betont, dass diese Heilenergie aus Lemurien stammt und sich auch in der Natur der Erde widerspiegelt. Bezüglich der Existenzform wird beschrieben, dass auf Lemurien keine feste, materielle Verkörperung notwendig war. Seelen konnten frei wählen, ob sie sich als Energie- oder feinstofflicher Körper ausdrücken. Eine Verdichtung wie auf der Erde war nicht erforderlich. Die Kommunikation erfolgt telepathisch und basiert vollständig auf Verbundenheit. Gedanken müssen nicht ausgesprochen werden, da sie unmittelbar wahrgenommen werden. Individualität im Sinne von Abgrenzung existiert nicht; stattdessen wird ein umfassendes Gemeinschaftsbewusstsein beschrieben, das nicht in getrennte Gruppen unterteilt ist.
Ein zentrales Thema ist die enge Verbindung zu Engel- und Erzengelenergien. Diese werden als hochfrequente Begleiter beschrieben, die auf Lemurien deutlich direkter wahrnehmbar sind als auf der Erde. Die Engel scheinen als Frequenzhalter und zum energetischen Schutz der Seelen zu dienen, die sich darauf vorbereiten in einen verdichteten Körper zu inkarnieren. Zur Funktion Lemuriens wird mehrfach betont: Lemurien dient als Zwischenschritt oder vorbereitende Ebene für Inkarnationen auf der Erde. Es ermöglicht eine Anpassung an dichtere energetische Bedingungen.
Marion betont, dass nicht alle Seelen dort waren, aber für einige ist es Teil ihres Weges. Die Aufgabe der auf der Erde inkarnierten Seelen wird darin gesehen, die „Felder der Trennung“ mit Liebe und Heilenergie zu nähren. Lemurische Energie wird als unterstützend für die Entwicklung der Erde beschrieben.
Eine der Zentralen Botschaften der Seelenreise von Marion ist die Definition von Heilung:
Heilung bedeutet nicht die Abwesenheit von Krankheit.
Heilung bedeutet die Aufhebung von Trennung. Heilung geschieht durch die Übertragung von Liebe, nicht durch Methoden oder Rituale.
Es wird auch beschrieben, dass Lemurien selbst kein Ort ist, an dem „geheilt werden muss“, da dort kein Mangelzustand existiert. Vielmehr wird die Fähigkeit zur Heilung aus der Quelle mitgebracht und auf der Erde wieder aktiviert.In der Schlussphase der Reise wird Lemurien als weiblich geprägte, nährende Energie beschrieben. Zum Abschluss wird eine Botschaft der Dankbarkeit übermittelt: Die gemeinsame Arbeit der Gruppe wird als Beitrag zur Stärkung von Verbundenheit auf der Erde verstanden. Die Teilnehmer werden als miteinander verbunden durch das Feld Lemuriens wahrgenommen.
Damit grenzt sich die Sitzung deutlich von den vorherigen Sitzungen ab, die sich mit den Ursprüngen unserer Zivilisationen beschäftigt haben. Sie erscheint – ähnlich wie Lemurien selbst – als ein Bindeglied zwischen unserer reinen Seelenexistenz und dem Inkarnationsprozess, nicht nur auf dieser Erde.
Wer sich die Sitzung nachträglich anhören möchte gelangt über den folgenden Link zur Audiodatei!
Rudolf Steiners Bild von Lemurien im Vergleich zu den Bildern unserer Reise
In der folgenden Ausarbeitung werden die geisteswissenschaftlichen Forschungen Rudolf Steiners den aktuellen Ergebnissen unserer systemischen Metaarchäologie gegenübergestellt. Beide Ansätze nutzen den Zugriff auf ein universelles Informationsfeld – Steiner bezeichnete es als Akasha-Chronik, während ich häufiger vom morphogenetischen Feld spreche.
Die zwei Forschungswege: Akasha-Chronik und Metaarchäologie
Rudolf Steiner beschrieb seine Erkenntnisse als Resultat einer geistigen Schau. Er „las“ in der Akasha-Chronik, einer Art energetischem Gedächtnis der Welt, um Ereignisse der fernen Urzeit zu entschlüsseln. Er betonte dabei die Schwierigkeit, diese Bilder in unsere heutige, begrenzte Sprache zu übersetzen. Laut meinen Informationen arbeitete er speziell an diesem Thema allein und teilte seine , wie wir heute sagen würden gechannelten Bilder.
Wir verfolgen mit unserer Forschungsgruppe heute einen ähnlichen Weg, nutzen jedoch die Methode der geführten Seelenreisen. Auch dabei klinken wir uns in das morphogenetische Feld ein, um Informationen abzurufen, die über den rein physischen Verstand hinausgehen. Lemurien wird hier nicht nur als historische Epoche, sondern als eine weiterhin existierende Frequenz wahrgenommen.
Was ist Lemurien?
Laut Rudolf Steiner: Steiner beschreibt Lemurien als einen physischen Kontinent, der sich im Süden Asiens zwischen Ceylon und Madagaskar erstreckte. Er war die Heimat der „dritten menschlichen Wurzelrasse“ in einer Zeit, in der die Erde noch viel sturmbewegter und vulkanischer war als heute. Für Steiner war Lemurien eine notwendige Entwicklungsstufe, in der der Mensch lernte, seinen Willen zu beherrschen und die ersten Keime des Gedächtnisses auszubilden.
In unserer Seelenreise wird Lemurien weniger als geografischer Ort, sondern als eine interdimensionale Ebene oder ein Frequenzfeld wahrgenommen. Es erscheint als ein „Bindeglied zwischen Himmel und Erde“. Es ist eine Art energetischer Vorbereitungsraum oder „Zwischenschritt“, der es Seelen ermöglicht, sich langsam an die dichte Energie der Erde zu gewöhnen, da ein direkter Abstieg aus der reinen geistigen Ebene für den menschlichen Organismus nicht aushaltbar wäre.
Die Wahrnehmung der Umgebung
Laut Rudolf Steiner: Steiner sah eine Welt voller Gegensätze: Mächtige, palmenartige Bäume und riesige Farne prägten das Bild. Die Luft war viel dichter als heute, und das Wasser dünnflüssiger. Überall gab es aktive Vulkane, deren Feuer von den Menschen ganz natürlich in ihre Arbeit einbezogen wurde.
Auch in unserer Sitzung wurde die Natur intensiv wahrgenommen. Das Bild was uns Marion übermittelt ist jedoch zusätzlich geprägt von Farben, einer „Farbdimension“. Es wird ein unendliches Feld aus verschiedenen Grüntönen wahrgenommen – von hellem Maigrün über Smaragd bis hin zu tiefem Tannenrün. Aus einer „Drohnenperspektive“ betrachtet, ähnelt diese Ebene einem gewaltigen, hochfrequenten Regenwald. Zudem wird ein „Galaxieblau“ wahrgenommen, wobei die Farben nicht isoliert sind, sondern ineinanderfließen und ein Feld der tiefen Verbundenheit erzeugen.
Kommunikation: Gedankenlesen und Einheitsbewusstsein
Sowohl Steiner als auch unsere Bilder beschreiben eine Kommunikation, die ohne Worte auskommt. Steiner berichtet, dass die Lemurier eine Art „Gedankenlesen“ beherrschten. Ihre Vorstellungen waren so kraftvoll, dass sie unmittelbar auf andere Menschen, Tiere und Pflanzen einwirkten.
In unserer Reise wird dies als ein Zustand beschrieben, in dem man den Gedanken des anderen „fühlt“, noch bevor er kommuniziert wird. Es existiert ein tiefes Kollektivbewusstsein (Gemeinschaftsverband), in dem die Trennung zwischen „Ich“ und „Du“ aufgehoben ist. Man findet sich im anderen wieder, was jede Form von Missverständnis oder Lüge unmöglich macht.
Die Körperlichkeit: Wandelbare Zustände
Ein wesentlicher Punkt ist die Dichte des Körpers. Steiner erklärt, dass der menschliche Leib damals noch extrem bildsam und geschmeidig war. Er passte sich dem inneren Seelenleben an; veränderte sich die Seele, formte sich auch der weiche Körper um. Erst später, mit der Verfestigung der Mineralien auf der Erde, wurde auch der menschliche Körper starrer.
In Marions Reise wird dieses Phänomen noch flexibler beschrieben: Die Seelen konnten zwischen verschiedenen physikalischen Zuständen wählen. Ähnlich wie Wasser zwischen Eis, Dampf und Nebel wechseln kann, konnten die Wesen in Lemurien entscheiden, ob sie als reiner Energiekörper oder in einer feinstofflichen Form erscheinen wollten. Eine feste Verkörperung, wie wir sie heute kennen, war nicht zwingend notwendig.
Die weibliche Kraft und die Heilung
Sowohl Steiner als auch die Metaarchäologie betonen die prägende Rolle der weiblichen Energie. Bei Steiner waren es die Frauen, die durch ihr „sinniges Aufnehmen der Naturkräfte“ das Seelenleben, die Moral und die Kunst in die Menschheit brachten. Sie waren die weisen Priesterinnen, die in den Tempeln die Rhythmen der Natur in gesangartige Töne umsetzten.
Auch wir sahen Lemurien als ein Feld bedingungsloser Liebe, das von einer mütterlichen, erschaffenden Energie gespeist wird. Heilung bekommt hier eine völlig neue Definition: Sie bedeutet die „Aufhebung der Trennung“. Heilung ist nicht die Reparatur eines Körpers, sondern das Wiederankommen in der Verbundenheit.
Dieser Gedanke der Heilung durch die Wiederherstellung der geistigen Verbindung findet sich auch in Steiners späterer anthroposophischer Medizin wieder, die darauf abzielt, die Harmonie zwischen den verschiedenen Wesensgliedern des Menschen durch Naturstoffe (Pharmazeutika) wieder zu aktivieren.
Heilung ist laut Steiner die Wiederherstellung von Gleichgewicht.
Krankheit wird als Ungleichgewicht zwischen den Ebenen verstanden. Marion wird in unserer Sitzung dazu, noch deutlicher:
Krankheit wird als Ungleichgewicht zwischen den Ebenen verstanden. Marion wird in unserer Sitzung dazu, noch deutlicher:
- „Wichtig ist, dass Heilung nicht bedeutet die Abwesenheit der Krankheit. Heilung bedeutet die Abwesenheit der Trennung. Heilung bedeutet Verbundenheit, nicht Trennung“.
- Sie erklärt weiter, dass ein Mensch selbst im Sterben oder bei schwerer Krankheit „dennoch geheilt sein [kann], weil er die Aufhebung der Trennung wahrgenommen hat“.
Beide Forschungsansätze kommen zu dem Schluss: Lemurien ist der Ursprungsort unserer Fähigkeit zu lieben und uns als Teil eines großen Ganzen zu fühlen.
Die vollständigen Gedanken Rodolf Steiners dazu findet ihr in seinem Buch „Aus der Akasha-Chronik“, das Kapitel über Lemurien habe ich hier verlinkt.
