Stellvertreterreise - Leonardo Da Vinci - Platons Reinkarnation? vom 08.09.2025
Sitzungsplanung
Warum wenden wir uns nun Leonardo da Vinci zu?
Während meiner Stellvertreterreise für Platon hat sich mir eine Dimension gezeigt, die weit über sein irdisches Leben hinausreichte. Dort erschien die Botschaft, dass die gleiche Energie, die einst in Platon wirkte, später in Leonardo da Vinci inkarniert sei. Diese Verbindung ließ mich seitdem nicht mehr los.
Bei meinen eigenen Recherchen stieß ich auf eine bemerkenswerte Darstellung in Raffaels Fresko Die Schule von Athen. Raffael malte die großen Philosophen und Denker in die antike Szene – und gab Platon dabei das Gesicht Leonardos. Für mich ist das ein künstlerischer Hinweis auf genau jene Seelenverbindung, die sich in meiner Reise zeigte.
Leonardo selbst ist eine Gestalt, die wie kaum ein anderer für die Vereinigung von Wissen, Kunst und Wissenschaft steht. Seine Genialität umfasst nicht nur Malerei und Bildhauerei, sondern auch Architektur, Anatomie, Technik und Philosophie. Es ist dieser ganze Reichtum, der mich dazu bringt, Leonardo als nächste Figur in den Mittelpunkt zu stellen.
Für mich öffnet sich hier ein spannendes Feld: Welche Einblicke können wir über die Verbindung zu Leonardo gewinnen? Welche persönlichen und geschichtlichen Hintergründe zeigen sich – vielleicht jenseits der bekannten Quellen? Und wie sehr spiegelt sich in seinem Leben die Aufgabe wider, Wissen und Inspiration in unsere Welt zu bringen?
Geschichtlicher Kontext
Zusätzlich zu den noch frischen Erfahrungen, die mich zu Leonardo da Vinci geführt haben, war ich durch mein Kunststudium natürlich schon vorher sehr von ihm fasziniert. Seine Zeichnungen waren für mich verständlicher und ansprechender als die philosophischen Texte Platons. Trotzdem erschließen sich mir viele geschichtliche Hintergründe erst im Alter deutlich besser.
Leonardo da Vinci wurde 1452 im toskanischen Ort Vinci geboren und gilt bis heute als Inbegriff des universellen Genies der Renaissance. Schon in seiner Jugend fiel er nicht nur durch seine künstlerische Begabung auf, sondern auch durch körperliche Stärke und Geschicklichkeit. Zeitgenossen berichten von seiner Sportlichkeit: Reiten, Fechten, Schwimmen und auch Ringkampf zählten zu seinen Fähigkeiten. Hier zeigen sich überraschende Parallelen zu Platon, der in jungen Jahren ebenfalls an Ringkämpfen teilnahm. Bei beiden verband sich körperliche Kraft mit dem Streben nach geistiger Größe – Ausdruck einer Harmonie, die den ganzen Menschen erfasste. Körper und Geist, die seelische Entwicklung lässt sich für viele nur erahnen, kann aber durch unsere metaarchäologischen Versuche heute erforscht werden.
Für die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sind von Leonardo auch heute noch zahlreiche schriftliche Zeugnisse erhalten geblieben. Schätzungsweise 13.000 Seiten hat er im Laufe seines Lebens beschrieben, rund 7.000 Blätter sind heute noch zugänglich. Es sind keine abgeschlossenen Bücher, sondern lose Notizen, Skizzen und Fragmente, die ein Universum an Gedanken enthalten: Studien zu Anatomie, Natur, Wasser, Mechanik, Architektur, Malerei und Philosophie. Seine Schüler stellten später Teile seiner Aufzeichnungen zu einem Malereitraktat zusammen, doch der größte Schatz liegt in den Codices – etwa dem Codex Atlanticus oder dem Codex Leicester.
In diesen Notizen finden sich Sätze, die sein Denken präzise auf den Punkt bringen. „La semplicità è l’ultima sofisticazione.“ – „Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung.“ Hier klingt die Überzeugung an, dass Klarheit und Reduktion die wahre Meisterschaft ausmachen. Ebenso schrieb er: „Schönheit und Notwendigkeit sind eins.“ In seiner Sichtweise verschmolzen Naturgesetze mit ästhetischer Ordnung, das Funktionale mit dem Schönen. Für Leonardo lag die Wahrheit in der Harmonie der Proportionen, in der idealen Körperform, die er in seinen berühmten Skizzen wie dem „Vitruvianischen Menschen“ suchte.
Sein Verhältnis zur Schönheit war nicht nur theoretisch, sondern auch persönlich geprägt. Wie Platon suchte Leonardo Nähe und Inspiration in Beziehungen zu jungen Männern. Besonders Francesco Melzi, sein treuester Schüler, und Gian Giacomo Caprotti standen in enger Verbindung zu ihm. Doch anders als zu Platons Zeiten spielte er mit dieser Zuneigung ein gefährliches Spiel. In ihren Gestalten vereinte sich für Leonardo das Sinnliche mit dem Geistigen – ein Echo der platonischen Auffassung, dass Liebe der Weg zur Erkenntnis sei. „Die Schönheit verleiht dem Körper Würde, aber die Seele muss sie erheben“, notierte er.
So war Wissenschaft für Leonardo nichts anderes als eine Fortsetzung dieser Suche: das Ringen um die universelle Ordnung hinter der sichtbaren Welt. Ob er Strömungen des Wassers untersuchte, die Anatomie des Körpers sezierte oder den Vogelflug studierte – stets ging es ihm darum, Schönheit und Gesetzmäßigkeit als Einheit zu erkennen. In dieser Haltung berührt er Platon, der ebenfalls davon überzeugt war, dass hinter der materiellen Erscheinung ein höheres Prinzip liegt: die Idee des Schönen, die zugleich Wahrheit ist.
Leonardo da Vinci steht damit nicht nur als Künstler, sondern als Forscher und Philosoph in einer Traditionslinie, die bis zu Platon zurückreicht. Beide verband die Überzeugung, dass Liebe, Schönheit und Erkenntnis nicht getrennt voneinander stehen, sondern Ausdruck einer tieferen Harmonie sind – einer Ordnung, die sowohl das menschliche Leben als auch das Universum durchzieht.
Historische Einblicke der Reise
Seine berühmten Notizbücher, die er in Spiegelschrift verfasste, enthalten tausende Seiten voller Zeichnungen, Studien und Gedanken. Diese ungewöhnliche Schreibweise schürte später Spekulationen darüber, ob er absichtlich Wissen verschlüsseln wollte, eine Antort die wir ihm heute persönlich entlocken wollen.
Leben, Wirken und neue Einblicke aus der Stellvertreterreise
In der Forschung wird Leonardos Spiegelschrift vor allem durch seine Linkshändigkeit erklärt – sie half, angeblich das Verwischen der Tinte zu verhindern, was ich als nicht zutreffend empfinde. Die Möglichkeit, sein Wissen vor neugierigen Blicken zu schützen, passt allerdings schon zu meinen Bildern. Auch seine unzähligen Notizseiten, verstreut im Raum und voller Skizzen, bestätigen das, was ich wahrnahm: ein Geist, der gleichzeitig an vielen Projekten arbeitet.
Leonardos Vater hatte viele Kinder aus unterschiedlichen Ehen, und mindestens drei Halbschwestern sind namentlich bekannt: Maddalena (1477), Violante (1485) und Margherita (1491). Zwischen Leonardo und seinen ehelichen Halbgeschwistern kam es später zu heftigen Erbschaftsstreitigkeiten, die sein Verhältnis zu ihnen stark belasteten.
Gerade deshalb halte ich es für gut möglich, dass es noch eine weitere, nicht offiziell anerkannte Halbschwester gab – eine Tochter aus einer Verbindung, die nicht öffentlich bekannt war.
Zu ihr fühlte er sich auf einer tiefen Ebene verstanden. Sie war nicht nur eine Schwester im menschlichen Sinne, sondern eine Seele, die ihm ebenbürtig war – genauso interessiert, genauso wissbegierig, genauso getrieben vom Wunsch, zu verstehen und zu forschen.
In ihr fand Leonardo zum ersten Mal einen wirklichen Spiegel seiner selbst. Während andere Menschen ihn oft nur bewunderten oder für seine Andersartigkeit ablehnten, konnte sie seine Gedanken nachvollziehen und teilen.
Für die damalige Zeit war dies undenkbar, erst recht für eine Frau.
Vielleicht mussten sie deshalb ihre Zusammenarbeit verbergen, ihre Begegnungen im Schutz der Nacht oder unter einem Mantel der Geheimhaltung stattfinden lassen.
In Leonardos Augen war sie nicht nur eine Schwester, sondern eine Weggefährtin im Geiste, eine, die mit ihm gemeinsam Grenzen überschritt und neue Welten erforschte.
Vielleicht porträtierte er nicht einfach eine Frau, die Modell saß, sondern er hielt das Bild einer Seele fest, die ihm auf Augenhöhe begegnete.
Vielleicht erklärt dies, warum unzählige Menschen sich von diesem Gemälde angezogen fühlen, ohne genau benennen zu können, warum.
Sie spüren unbewusst diese hohe geistige Schwingung, die darin gespeichert ist.
Ihre Energie reichte weit über das Persönliche hinaus – sie war verbunden mit einer Linie weiblicher Platzhalter-Energien, die durch die Zeit hindurch wirken.
Diese Linie umfasst große Gestalten wie Maria, die Mutter Jesu, und Maya, die Mutter Siddharthas (Buddha).
Solche Seelen inkarnieren immer wieder, um bestimmte Aspekte von Wissen, Liebe und geistiger Ordnung in die Welt zu bringen – oft im Verborgenen, weil die Zeit noch nicht reif ist, ihr Wissen öffentlich zu zeigen.
Gemeinsam bildeten Leonardo und sie ein Paar von Energien, die durch ihre Verbindung Impulse setzten, die bis heute nachwirken: in der Kunst, im Denken, in der Spiritualität. Die Aufforderung mich in meiner nächsten Reise der weiblichen Energie zu widmen war dabei sehr deutlich.
In diesem Moment wurde mir klar, dass auch ich selbst Teil dieses Geflechts bin – nicht nur als Beobachterin, sondern als jemand, der ihn einst begleitet hat.
Ich war der Freund aus seiner Kindheit, mit dem er die ersten Flugträume teilte, der mit ihm am Bach stand und die selbstgebauten Flugobjekte ausprobierte.
Wer sich die Sitzung nachträglich anhören möchte gelangt über den folgenden Link zur Audiodatei!
