Rückführung zu Leonardo - Mein bester Freund vom 25.09.25
Leonardos bester Freund – Einblick in eine Kindheit an der Seite eines Genies
In einer Rückführung durfte ich ein vergangenes Leben erleben, in dem ich selbst eng mit Leonardo da Vinci verbunden war. Ich war Michele – ein Junge aus einer wohlhabenden florentinischen Familie, deren Geschäfte sich um Geld und Handel drehten. Mein Vater führte Buchhaltung, Vergabe von Krediten und Handelsverbindungen, wie sie damals typisch für die aufstrebenden Bankiers- und Kaufmannsfamilien in Florenz waren. Ich selbst spürte jedoch schon früh, dass mein Herz nicht für Zahlen schlug, sondern für das Handwerk, für das Gestalten mit den Händen und für die kleinen Wunderwerke der Mechanik.
Ich erinnere mich, wie ich gemeinsam mit Leonardo an einem Fluss in der Nähe seines Heimatortes Vinci spielte. Leonardo wurde von einer Magd betreut – historisch belegt ist, dass er unehelich geboren wurde und in seiner Kindheit viel Zeit mit Bediensteten und seiner Großfamilie verbrachte. Schon damals war er anders als andere Kinder: neugierig, voller Ideen und Beobachtungsgabe. Während andere Kinder ihn seltsam fanden, verstand ich ihn und liebte die Zeit mit ihm. Gemeinsam bastelten wir kleine Boote, einfache Spielzeuge und erste Modelle.
Mit den Jahren wurde unser Spiel ernster. Als wir älter wurden, baute Leonardo kleine mechanische Konstruktionen – Katapulte, Brücken, Schiffe – und ich half ihm, sie handwerklich umzusetzen. In dieser Zeit gab es in Florenz Werkstätten, die solche Demonstrationsmodelle für Kriegsmaschinen herstellten. Historisch belegt ist, dass Leonardo später als Erwachsener genau solche Maschinen zeichnete und entwarf. In meiner Rückführung erlebte ich, wie diese Leidenschaft bereits in seiner Kindheit sichtbar war. Für uns waren es „Spielsachen“, für ihn waren es schon damals Prototypen seiner späteren Werke.
Leonardo war mein engster Freund. Ich verstand seine Gedanken und war fasziniert von seiner Welt. Doch als wir ins Jugendalter kamen, trennten sich unsere Wege. Leonardo ging nach Florenz, um dort in einer Werkstatt eine Lehre als Künstler zu beginnen. Ich dagegen sollte meinem Vater folgen und in das Finanzgeschäft einsteigen. Wir hielten noch brieflich Kontakt, doch die Distanz wuchs.
Mein eigenes Leben war geprägt von Familie und Liebe. Ich heiratete, bekam Kinder und Enkelkinder. Ich gab ihnen die Freude am Handwerk weiter, ließ sie bauen, schnitzen und ausprobieren. Währenddessen widmete sich Leonardo ganz der Wissenschaft und Kunst – allein, ohne Familie. Historisch wissen wir, dass er nie heiratete und keine eigenen Kinder hatte. Diese Gegensätzlichkeit habe ich in der Rückführung sehr deutlich gespürt.
Ein starkes Bild zeigte sich am Ende des Lebens: Ich besuchte Leonardo auf seinem Sterbebett in Frankreich. Historisch ist belegt, dass er 1519 im Schloss Clos Lucé starb, unter der Schirmherrschaft des französischen Königs Franz I. An seiner Seite war Francesco Melzi, sein Schüler und Erbe seines Nachlasses. In meiner Rückführung war ich dort und fühlte seine Einsamkeit. Ich selbst wusste, dass ich, wenn meine Zeit kommen würde, im Kreis meiner Familie sterben würde – getragen von Kindern und Enkeln. Dieser Kontrast hat mich tief berührt.
Heute wissen wir viel über Leonardos Werke, seine Erfindungen und seine Genialität. Doch über sein Umfeld als Kind, seine Freunde und Spielgefährten gibt es kaum Aufzeichnungen. Florenz war damals das Zentrum des Handels und der Finanzwelt, mit Familien wie den Medici, Rucellai oder Ridolfi. Es ist sehr plausibel, dass ein Junge wie ich – der Sohn einer Kaufmannsfamilie – existiert haben könnte. Der Name „Michele“ war in dieser Zeit weit verbreitet. In meiner Rückführung habe ich erlebt, wie ich als Michele eine Brücke schlug zwischen den Welten: zwischen dem Geist und den Visionen Leonardos und der greifbaren, gelebten Realität von Familie und Handwerk.
Für mich ist diese Erfahrung ein berührendes Stück gelebter Geschichte. Sie zeigt, wie Rückführungen nicht nur seelische Zusammenhänge offenbaren, sondern auch dazu beitragen können, historische Lücken zu schließen. Wir können so den Menschen hinter dem Genie Leonardo ein Stück näherkommen – und vielleicht verstehen, wie sehr seine frühen Beziehungen ihn geprägt haben.
Wer sich die Sitzung nachträglich anhören möchte gelangt über den folgenden Link zur Audiodatei!
