Grönland - Unter dem Eis liegt eine andere Welt
Die vergessenen Tempelanlagen von Grönland – eine metaarchäologische Reise in die frühe Geschichte der Erde
Unsere letzte metaarchäologische Reise am 25. August 2026 führte uns nach Grönland. Ausgangspunkt war ursprünglich eine ganz andere Frage als jene, mit der wir am Ende aus dieser Reise zurückkehrten. Wir wollten wissen, ob sich in Grönland Hinweise auf Atlantis finden lassen.
Auf diese Idee waren wir unter anderem durch den italienischen Ingenieur und unabhängigen Forscher Felice Vinci gekommen. Vinci vertritt die außergewöhnliche These, Platons Atlantis sei mit Grönland zu identifizieren. 2025 veröffentlichte er hierzu einen eigenen Aufsatz, in dem er geografische, morphologische, klimatische und weitere Übereinstimmungen zwischen Platons Beschreibung und Grönland zusammenträgt.
Also machten wir etwas, das wir in unserer metaarchäologischen Arbeit immer wieder tun: Wir nahmen diese These als Ausgangspunkt für eine Seelenreise und wollten schauen, was sich uns dazu zeigen würde.
Ich hatte durchaus damit gerechnet, dass wir Hinweise auf Atlantis erhalten würden. Doch genau das geschah nicht.
Und gerade das ist für mich immer wieder einer der Aspekte, die für die Authentizität dieser Reisen sprechen. Wenn die Bilder, die während einer solchen Reise entstehen, lediglich unserer Fantasie und unseren Erwartungen folgen würden, wäre eigentlich anzunehmen, dass sie sich zumindest einigermaßen an dem orientieren, was wir vorher zu finden hoffen. Wenn wir nach Grönland reisen, um Atlantis zu suchen, wäre Atlantis schließlich eine naheliegende Geschichte, die unser Bewusstsein produzieren könnte.
Doch unsere Reisenden folgen immer wieder einem vollkommen eigenen Weg. Sie finden Dinge, die nicht zu unseren Erwartungen passen, widersprechen unseren Ausgangsthesen oder führen uns in völlig andere Zusammenhänge.
Genau das geschah diesmal.
Jane gelangte tatsächlich nach Grönland. Doch statt Atlantis fand sie unter Wasser die Überreste gewaltiger alter Tempelanlagen – und eine Welt, die nach ihrer Wahrnehmung sehr viel älter war als Atlantis.
Zu Beginn der Reise nahm Jane die Gestalt eines gewaltigen Meerestieres an. Sie bewegte sich unter Wasser an hohen Eiswänden entlang und suchte ganz gezielt nach einem Zugang. Schließlich fand sie ein altes, rechteckiges Steintor. Dahinter lagen Treppen, Mauern und die Überreste tempelartiger Gebäude.
Besonders auffällig waren große, klare, teilweise sechseckige Kristalle. Während die Gebäude selbst zerstört und vom Wasser überflutet waren, schienen diese Kristalle vollkommen intakt geblieben zu sein. Als Jane sich mit ihnen verband, veränderte sich ihre Wahrnehmung. Das Wasser verschwand und die zerstörte Anlage erschien wieder so, wie sie offenbar einmal ausgesehen hatte. Es wirkte fast, als seien Informationen über diesen Ort in den Kristallen gespeichert und könnten über sie wieder sichtbar gemacht werden.
Gleichzeitig veränderte Jane ihre Gestalt. Sie nahm sich nun als großes humanoides Wesen wahr und befand sich plötzlich mitten in jener Welt, die an diesem Ort einmal existiert hatte.
Die Wesen, denen sie dort begegnete, waren keine Menschen. Sie waren sehr groß und langgliedrig, bewegten sich beinahe schwebend und kommunizierten vorwiegend telepathisch. Die Gemeinschaft war erstaunlich klein. Jane nahm ungefähr hundert Wesen wahr. Sie lebten dort nicht wie die Bewohner einer gewöhnlichen Stadt. Vielmehr entstand der Eindruck einer Gemeinschaft, die wegen einer ganz bestimmten Aufgabe an diesen Ort gekommen war.
Jane sagte ausdrücklich:
„Wir sind keine Menschen von dort.“
Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass diese Wesen aus einer sehr weit entfernten Region des Universums gekommen waren. Für sie tauchte der Name THERIX auf.
Damit stellt diese Reise für mich eine sehr weitreichende präastronautische These in den Raum: Möglicherweise wurde die Erde bereits von außerirdischen Intelligenzen besucht, lange bevor es Menschen gab.
In der Prä-Astronautik suchen wir meistens nach Spuren außerirdischer Einflüsse innerhalb menschlicher Hochkulturen. Wir beschäftigen uns mit Sumerern und Ägyptern, mit ungewöhnlichem astronomischem Wissen, mit Überlieferungen von Göttern, die vom Himmel kamen, oder mit Technologien, deren Ursprung uns Rätsel aufgibt.
Aber vielleicht beginnt diese Geschichte sehr viel früher.
Vielleicht waren außerirdische Wesen nicht erst an der Entwicklung menschlicher Kulturen beteiligt. Vielleicht wurde dieser Planet bereits in Zeiten besucht, in denen die Voraussetzungen für das spätere Leben auf der Erde erst geschaffen oder verändert wurden.
Besonders auffällig war dabei die Bedeutung, die Grönland innerhalb der Reise hatte. Die THERIX hätten sich schließlich irgendeinen Ort auf der Erde aussuchen können. Doch sie kamen ganz gezielt hierher.
Jane nahm das damalige Grönland als hochenergetischen Ort wahr. Über das Land verteilt gab es ungefähr zehn dieser besonderen Plätze beziehungsweise Tempelanlagen. Die Kristalle spielten dabei eine zentrale Rolle und verbanden nach ihrer Wahrnehmung kosmische Informationen mit diesem Teil der Erde.
Für mich stellt sich deshalb die Frage, ob wir hier möglicherweise auf ein sehr frühes energetisches Netzwerk unseres Planeten gestoßen sind.
Die Vorstellung, dass die Erde energetische Zentren und miteinander verbundene Kraftlinien besitzt, findet sich heute in unterschiedlichen spirituellen Systemen. Besonders bekannt sind die sogenannten Erdchakra-Modelle. Eines der verbreiteten Systeme geht auf Robert Coon zurück. Darin werden Mount Shasta in Nordamerika als Wurzelchakra, der Titicacasee in Südamerika als Sakralchakra, Uluru und Kata Tjuta in Australien als Solarplexus, Glastonbury und Shaftesbury in England als Herzchakra, der Raum Gizeh/Sinai als Kehlchakra und Mount Kailash als Kronenchakra verstanden. Interessanterweise beschreibt dieses Modell auch ein bewegliches Energiezentrum, das sogenannte dritte Auge der Erde, dessen Position sich verändern kann.
Daneben existieren Vorstellungen von Ley-Linien, planetaren Gitternetzen und geometrischen Energiestrukturen, deren Schnittpunkte besondere Kraftorte bilden sollen. Die verschiedenen Systeme stimmen keineswegs darin überein, wo diese Zentren liegen oder wie sie aufgebaut sind.
Vielleicht müssen sie das auch gar nicht.
Wenn sich die Erde selbst entwickelt und verändert, wenn sich Magnetfeld und Pole verändern und wenn Kontinente über geologische Zeiträume wandern, stellt sich aus spiritueller Sicht die spannende Frage, warum ein energetisches Netzwerk des Planeten über Millionen von Jahren vollkommen unverändert bleiben sollte.
Vielleicht lagen bedeutende energetische Knotenpunkte in unterschiedlichen Phasen der Erdgeschichte an unterschiedlichen Orten.
Und vielleicht war Grönland zu jener Zeit einer der bedeutendsten dieser Orte.
Genau das würde zumindest erklären, warum die THERIX ausgerechnet dorthin kamen und warum Jane nicht nur eine einzelne Tempelanlage, sondern ein ganzes Netz solcher Orte über Grönland verteilt wahrnahm.
Auch erdgeschichtlich ist Grönland ein außergewöhnlicher Ort. Einige seiner Gesteine gehören zu den ältesten der Erde. In etwa 3,7 Milliarden Jahre alten Gesteinen des Isua-Gürtels wird sogar nach Spuren sehr frühen Lebens geforscht, wobei die Interpretation bestimmter Strukturen als tatsächlich biologischen Ursprungs wissenschaftlich diskutiert wird.
Sehr viel eindeutiger wissen wir heute, dass Grönland keineswegs immer jene weiße Eiswelt war, die wir kennen.
Vor rund zwei Millionen Jahren existierte in Nordgrönland ein erstaunlich reiches Ökosystem. Durch Umwelt-DNA konnten Forscher eine offene boreale Waldlandschaft mit Pappeln, Birken und Thuja rekonstruieren. Dort lebten Hasen, Rentiere, Nagetiere, Gänse und sogar Mastodonten. Auch marine Organismen weisen auf ein wesentlich wärmeres Klima hin. Die Forscher sprechen von einem Ökosystem, für das es heute kein unmittelbares Gegenstück mehr gibt. Die Temperaturen lagen in dieser Region deutlich über den heutigen.
Das ist für unsere Reise ausgesprochen interessant, denn auch Jane nahm Grönland ohne den heutigen Eispanzer wahr. Sie sah eine grüne Landschaft. Pflanzen waren vorhanden, und alles wirkte wesentlich wärmer.
Das grüne Grönland unserer Reise ist damit zumindest in diesem Punkt keineswegs eine geologische Unmöglichkeit. Die Wissenschaft kann heute eindeutig zeigen, dass auf dieser Insel in vergangenen Erdzeitaltern vollkommen andere Lebensbedingungen herrschten.
Die Aufgabe der THERIX bestand offenbar darin, dieses Land fruchtbar beziehungsweise für weiteres Leben nutzbar zu machen. Eine besondere Rolle spielten dabei die Kristalle.
Interessanterweise hatten die THERIX diese Kristalle nicht von ihrem Heimatort mitgebracht. Die Kristalle gehörten zur Erde. Was sie jedoch mit ihnen taten, war bemerkenswert.
Jane sagte:
„Wir haben viel Informationen aus dem Universum da reingegeben in die Kristalle.“
Damit erscheinen die Kristalle nicht einfach als Energiequelle oder Schmuck, sondern als Informationsträger. Die THERIX verbanden über sie kosmisches Wissen mit der Erde.
Und genau dieser Punkt ist mir aus einer eigenen Reise sehr vertraut.
In einer Reise zu meinem sogenannten Lebensbuch wurde mir eine zukünftige Existenz gezeigt, die für meine wissenschaftliche und technologische Entwicklung offenbar besonders bedeutsam sein wird. Dort begegneten mir schwebende kristalline Strukturen, bei denen es sich möglicherweise um eine Form von Antriebssystem beziehungsweise um eine andere hoch entwickelte Technologie handelte.
Diese Technik kam mir merkwürdig vertraut vor. Sie schien in unterschiedlichen Zeitaltern immer wieder aufzutauchen.
Daraufhin fragte ich:
„Dann ist es ja gar nicht mein Wissen?“
Die Antwort lautete:
„Nein, es ist das universelle Wissen, das du abrufst.“
Auf die weitere Frage, wann ich zuletzt auf dieses Wissen zugegriffen hatte, zeigte sich wiederum keine menschliche Existenz, sondern meine Zugehörigkeit zu einer außerirdischen Rasse.
Für mich schließt sich an dieser Stelle ein Kreis. Vielleicht entsteht hoch entwickeltes technologisches Wissen nicht ausschließlich dadurch, dass ein einzelnes Wesen etwas vollkommen neu erfindet. Vielleicht existiert Wissen bereits in einem übergeordneten universellen oder göttlichen Feld. Bewusstsein kann darauf zugreifen und dieses Wissen anschließend in eine materielle oder energetische Form übersetzen.
Bei den THERIX geschieht dies über die Kristalle. In meiner eigenen Zukunftswahrnehmung erscheinen erneut kristalline technische Strukturen. Vielleicht erfinden hoch entwickelte Zivilisationen Wissen deshalb nicht ausschließlich – vielleicht lernen sie vielmehr, darauf zuzugreifen.
Dazu passt eine weitere frühere Reise von Jane, die wir „Hüter der DNA“ genannt haben. Dort begegnete sie einem Wesen namens Tega. Auch Tega war kein Mensch. Diese Wesen waren Formwandler. Jane beschrieb ihre ursprüngliche Gestalt als lange, große Wesen mit größeren Köpfen und Augen. Sie konnten je nach Auftrag unterschiedliche Körperformen annehmen.
Auch ihre Art der Fortbewegung war außergewöhnlich. Tega benutzte eine Technologie, die sich unmittelbar um seinen Körper legte und die Jane beinahe wie ein kleines persönliches Raumschiff beschrieb. Die Energie zur Fortbewegung kam aus der Technologie, während Tega über sein Bewusstsein das Ziel vorgab.
Diese Wesen reisten zwischen Planeten und brachten Technologien beziehungsweise Frequenzen dorthin, aus denen sich später Leben entwickeln konnte.
Diese Wesen reisten zwischen Planeten und brachten Technologien beziehungsweise Frequenzen dorthin, aus denen sich später Leben entwickeln konnte.
Jane sagte damals:
„Wir bringen vielleicht Frequenzen dahin, aus denen sich aber dann Leben entwickelt.“
Diese Frequenzen konnten die Grundlage für Pflanzen ebenso wie für andere Lebensformen bilden.
Schließlich führte Tegas Auftrag zur Erde. Land und Wasser waren bereits vorhanden, aber ansonsten nahm Jane den Planeten noch als weitgehend leer wahr. Tega brachte die entsprechende Technologie auf die Erde und setzte sie frei:
„Mein Auftrag ist, die dahin zu bringen, die freizulassen.“
Und anschließend:
„Dass das ermöglicht wird, dass sich daraus das Leben entwickelt, das Menschleben sich entwickelt.“
Als wir Jane nach einer zeitlichen Größenordnung fragten, erschien ihr spontan eine Zahl von ungefähr 80 Millionen Jahren.
In der jetzigen Grönland-Reise empfand Jane die THERIX jedoch als noch älter.
In der jetzigen Grönland-Reise empfand Jane die THERIX jedoch als noch älter.
Damit zeichnet sich aus verschiedenen Reisen möglicherweise eine erstaunliche Entwicklungsgeschichte ab: sehr frühe Wesen wie die THERIX, die noch stark ätherisch und als Seelengruppe verbunden erscheinen; später Wesen wie Tega und die Hüter der DNA, die bereits mit sehr konkreten technologischen Mitteln zwischen Planeten reisen, ihre Gestalt verändern und Frequenzen auf junge Welten bringen; danach weitere Erfahrungen auf Sirius und anderen Ebenen – und sehr viel später die menschliche Inkarnation auf der Erde.
Vielleicht betrachten wir hier einzelne Ausschnitte einer kosmischen Entwicklungsgeschichte, die lange vor unserer menschlichen Geschichte beginnt.
Während der Grönland-Reise stellte ich Jane irgendwann noch eine Frage, die sich aus meiner eigenen Beschäftigung mit dem Mond ergeben hatte: Gab es zu dieser Zeit eigentlich schon den Mond?
Jane suchte am Himmel. Sie nahm Sterne und andere Himmelskörper wahr.
Aber keinen Mond.
„Mond selber kann ich nicht sehen.“
Und wenig später:
„Einen Mond habe ich tatsächlich […] nicht sehen [können]. Sondern viele, viele kleine Sterne, Planeten.“
Damit möchte ich ganz bewusst die These in den Raum stellen, dass diese Erinnerung aus einer Zeit stammen könnte, in der unser heutiger Mond noch nicht Bestandteil des irdischen Systems war.
Nach dem gegenwärtigen astronomischen Modell wäre das eine ausgesprochen weitreichende These, denn darin wird die Entstehung des Mondes bereits in die Frühzeit des Sonnensystems vor rund 4,5 Milliarden Jahren datiert. Unsere Wahrnehmung würde also eine grundlegend andere Geschichte des Erde-Mond-Systems nahelegen.
Fast noch erstaunlicher war für mich jedoch eine andere Wahrnehmung.
In unserer spirituellen Arbeit begegnen wir immer wieder jener Ebene, die wir als Seelendimension bezeichnen – einer übergeordneten Ebene, aus der wir inkarnieren und in die wir nach dem Tod zurückkehren.
Doch als ich Jane fragte, ob diese Seelendimension zur Zeit der THERIX bereits vorhanden gewesen sei, verneinte sie.
Nach der späteren Katastrophe verließen die THERIX gemeinsam ihre Körper. Sie gingen jedoch nicht in jene Seelendimension, die wir heute aus unseren Reisen kennen. Ihre Seelen kehrten weiter zurück.
Damit stellt sich für mich eine weitere faszinierende Frage: Vielleicht hat nicht nur das biologische Leben auf der Erde eine Entwicklung durchlaufen. Vielleicht hat sich auch das Inkarnationssystem dieses Planeten entwickelt.
Vielleicht gab es bereits eine Erde, die von anderen Wesen besucht wurde, lange bevor sie zu jenem menschlichen Inkarnationsraum wurde, den wir heute kennen.
Die Welt der THERIX endete schließlich abrupt.
Jane nahm wahr, dass plötzlich gewaltige Wassermassen in dieses Gebiet einbrachen:
„Zu einer Riesenwoge Wassers kam. Plötzlich kam [sie], unerwartet. Auch für uns.“
Und an anderer Stelle:
„Als ob sich auf der Erde irgendwas verschoben hat, dass diese Wassermassen da reinbrechen konnten.“
Danach wurde es kalt. Das Land vereiste.
Mich beschäftigt daran besonders, dass die THERIX dieses Ereignis offenbar nicht vorhergesehen hatten. Wesen, die aus einer weit entfernten Region des Universums kamen, kosmische Informationen in Kristallen speichern und mit für uns kaum vorstellbarer Technologie arbeiten konnten, wurden von einer planetaren Veränderung überrascht.
Vielleicht bedeutet technologische Entwicklung eben niemals vollständige Kontrolle über einen lebendigen Planeten.
Und unsere Erde ist alles andere als statisch. Warmzeiten und Kaltzeiten wechseln sich ab. Eis wächst und verschwindet. Meere verändern ihre Ausdehnung. Landschaften werden überflutet, trocknen aus oder werden wieder grün. Auch Grönland selbst bewahrt unter seinem Eis die Spuren vollkommen anderer klimatischer Welten.
Große Flutereignisse begegnen uns zudem in den Überlieferungen zahlreicher Kulturen. Die Sintflut ist keineswegs ausschließlich ein biblisches Motiv. Vielleicht erzählen manche dieser Überlieferungen von realen Katastrophen aus unterschiedlichen Zeiten. Vielleicht begegnen wir dabei nicht einem einzigen großen Ereignis, sondern einem wiederkehrenden planetaren Muster aus klimatischen Veränderungen, Eis, Wasser, geologischen Verschiebungen, Zerstörung und Neubeginn.
Natürlich stellte sich während unserer Reise deshalb erneut die Frage nach Atlantis. Schließlich war Atlantis der Grund gewesen, warum wir überhaupt nach Grönland gegangen waren.
Doch Jane blieb dabei: Das, was sie wahrnahm, war nicht Atlantis.
Atlantis kam später.
Sie empfand durchaus Parallelen – die besondere Energie, die hoch entwickelte Welt, Wasser und Untergang. Aber die Welt der THERIX lag für sie wesentlich weiter zurück.
Und wieder erhielten wir damit nicht die Antwort, wegen der wir aufgebrochen waren.
Vielleicht ist genau das eines der faszinierendsten Merkmale unserer metaarchäologischen Arbeit. Wir können Fragen stellen. Wir können Hypothesen mitbringen. Wir können versuchen, eine ungewöhnliche Theorie wie die Atlantis-Grönland-Hypothese von Felice Vinci zu überprüfen. Aber wir können nicht bestimmen, wohin die Reise führt.
Diesmal führte sie uns nicht nach Atlantis, sondern zu etwas, das möglicherweise sehr viel älter ist.
Unsere Reise nach Grönland fand am Abend des 25. August 2026 statt. Nach einigen geologischen Aufzeichnungen sollen hier schon die ersten seismischen Veränderungen gesichtet worden sein. Nur wenige Stunden später, am frühen Morgen des 26. August, ereignete sich im Himalaya jene gewaltige Katastrophe, die mich seitdem besonders beschäftigt. Der eigentliche Gletscherkollaps wurde gegen 4:52 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit registriert. Eine gewaltige Masse aus Eis und Gestein stürzte ins Tal und setzte eine Kette von Ereignissen in Gang, aus der sich die verheerende Flut entwickelte.
Damit lagen zwischen unserer Reise und dem tatsächlichen Ereignis nicht einmal 24 Stunden, sondern nur wenige Stunden.
Und genau am Abend zuvor hatte Jane während unserer Reise Bilder beschrieben, die mich im Nachhinein erschreckend daran erinnern: plötzlich hereinbrechende gewaltige Wassermassen, eine enorme Welle, eine Landschaft, die innerhalb kürzester Zeit vollkommen verändert wird, Wesen, die von dem Ereignis überrascht werden, und viele Seelen, die gleichzeitig ihre Körper verlassen.
Deshalb beschäftigt mich die Frage umso mehr, ob unsere Reise an diesem Abend tatsächlich ausschließlich weit in die Vergangenheit geführt hat. Oder ob sich darin gleichzeitig etwas gespiegelt hat, das sich nur wenige Stunden später auf unserem Planeten wieder ereignen sollte. Vielleicht war diese Reise damit nicht nur ein Rückblick, sondern zugleich eine Form energetischer Vorausschau auf ein unmittelbar bevorstehendes Ereignis.
Gerade der letzte Aspekt berührt mich besonders. Menschlich sehen wir bei solchen Katastrophen zunächst das Leid, die Angst und den Tod. Auch Jane hatte während ihrer Reise große Schwierigkeiten mit den Bildern der Zerstörung.
Auf einer anderen Ebene nahm sie jedoch wahr, wie die THERIX gemeinsam ihre Körper verließen. Ihre Seelen stiegen zusammen auf und blieben als Gruppe verbunden.
Auch das begegnet uns in unserer Arbeit immer wieder: Bei großen Katastrophen verlassen viele Seelen innerhalb eines gemeinsamen Ereignisses das körperliche Leben. Vielleicht besitzt ein solcher kollektiver Übergang auf seelischer Ebene eine Bedeutung, die wir aus unserer menschlichen Perspektive kaum überblicken können.
Wenn ich all diese Wahrnehmungen zusammensetze, entsteht für mich zunehmend das Bild einer Erde, die nicht irgendwann „fertig“ war und anschließend einfach vom Menschen besiedelt wurde. Vielleicht ist die Erde selbst seit unvorstellbar langer Zeit Teil eines viel größeren Entwicklungsprozesses. Andere Wesen besuchen sie, bringen Frequenzen und Wissen, verbinden kosmische Information mit irdischer Materie und bereiten Lebensräume vor. Neue Lebensformen entstehen. Bewusstsein entwickelt sich. Ein Inkarnationssystem bildet sich. Der Mensch kommt hinzu. Zivilisationen entstehen und verschwinden. Das Klima verändert sich, Eis kommt und geht, und möglicherweise verändert sich sogar die kosmische Umgebung unseres Planeten.
Wir wollten nach Atlantis.
Stattdessen fanden wir unter dem Eis Grönlands die Erinnerung an alte Tempelanlagen, an einen ehemals grünen und hochenergetischen Ort, an die THERIX, an Kristalle als Träger universellen Wissens und an eine Zeit, die möglicherweise noch vor unserem heutigen Mond und vor dem heutigen Inkarnationssystem der Erde lag.
Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Bedeutung dieser Reise.
Denn je weiter wir zurückgehen, desto stärker stellt sich mir eine Frage:
Wie viel von der wirklichen Geschichte dieser Erde kennen wir überhaupt?
Wer sich die Sitzung nachträglich anhören möchte gelangt über den folgenden Link zur Audiodatei!
