Enheduanna – die Hohepriesterin von Ur und das verborgene Wissen der Sterne
Nach unserer letzten gemeinsamen Forschungsreise mit unserem Forschungsmitglied Kathrin M. begann sich bei ihr etwas Ungewöhnliches zu entwickeln. In den Tagen danach hatte sie mehrere sehr eindrückliche Visionen, in denen immer wieder bestimmte Bilder, Orte und Namen auftauchten. Zunächst konnte sie diese Wahrnehmungen selbst nicht eindeutig einordnen. Erst durch ihre eigene anschließende Recherche verdichtete sich der Eindruck, dass die Bilder nach Sumer führten – in jene frühe Hochkultur Mesopotamiens im Gebiet des heutigen Irak, zu der auch die bedeutende Stadt Ur gehörte.
Doch die Visionen hörten nicht auf. Im Gegenteil: Für unser Forschungsmitglied Kathrin M. wurde die Verbindung immer stärker. Schließlich entstand in weiteren Wahrnehmungen sehr deutlich der Impuls, sich mit einer bestimmten historischen Persönlichkeit zu beschäftigen und für sie beziehungsweise in ihre Wahrnehmung hinein zu reisen: Enheduanna, die Hohepriesterin des Mondgottes Nanna in Ur.
Damit war der Ausgangspunkt für unsere nächste Forschungsreise gegeben. Wir wollten nicht vorab festlegen, was sich zeigen sollte, sondern wie immer offen prüfen, wohin die Wahrnehmungen führen würden. Gleichzeitig stellte sich natürlich zunächst die Frage: Wer war Enheduanna überhaupt – und woher wissen wir heute von ihrer Existenz?
Enheduanna war eine historische Persönlichkeit des 3. Jahrtausends v. Chr. und lebte ungefähr im 23. Jahrhundert v. Chr. Sie gilt als Tochter des akkadischen Herrschers Sargon und wurde als Hohepriesterin des Mondgottes Nanna in Ur eingesetzt. Damit nahm sie nicht nur eine bedeutende religiöse, sondern auch eine politische Stellung ein.
Von besonderer Bedeutung für ihre historische Einordnung ist ein archäologischer Fund aus Ur: die sogenannte Scheibe der Enheduanna. Sie wurde 1926 im Bereich des Giparu gefunden, jenes Gebäudekomplexes, der mit dem Amt der Hohepriesterinnen verbunden war. Die Scheibe zeigt eine kultische Szene und trägt eine Inschrift, in der Enheduanna namentlich genannt wird. Darüber hinaus sind mehrere sumerische Hymnen mit ihrem Namen verbunden, darunter Texte an Inanna und eine Sammlung von Tempelhymnen. Auch wenn die erhaltenen Abschriften teilweise aus späterer Zeit stammen, gehört Enheduanna damit zu den frühesten Persönlichkeiten der Geschichte, deren Name mit literarischen Texten verbunden ist.
Für alle Geschichtsinteressierten, die selbst noch ein wenig weiterforschen und sich die gefundene Scheibe genauer ansehen möchten, findet ihr hier Originalaufnahmen und weitere Informationen:
Wikimedia Commons – Disk of Enheduanna:
Originalaufnahme der Scheibe auf Wikimedia Commons
Originalaufnahme der Scheibe auf Wikimedia Commons
Penn Museum – Originalfund B16665:
Scheibe der Enheduanna in der Sammlung des Penn Museum
Scheibe der Enheduanna in der Sammlung des Penn Museum
Eine Reise, die zunächst gar nicht bei Enheduanna begann
Ausgangspunkt war eine Stellvertreterreise für Enheduanna. Das bedeutet, dass Kathrin M. sich zunächst bewusst mit Enheduannas Energie verbinden und aus ihrer Perspektive wahrnehmen sollte. In früheren Forschungsreisen haben wir an dieser Stelle häufig zusätzlich gefragt, welche Verbindung die eigene Seele des Reisenden zu der untersuchten Person oder Zeit besitzt: War man selbst diese Person in einer früheren Inkarnation oder begegnete man ihr in einem eigenen Leben?
Gerade deshalb wurde der Beginn dieser Reise für uns besonders spannend. Obwohl Kathrin M. stellvertretend für Enheduanna reisen sollte und sich zuvor so stark mit ihr verbunden gefühlt hatte, zeigte sich zunächst nicht Enheduanna. Stattdessen fand sie sich als kleiner Junge in ihrem unmittelbaren Umfeld wieder. Im Laufe der Reise entstand immer deutlicher der Eindruck, dass hier eine eigene frühere Inkarnation von Kathrin M. sichtbar wurde.
Für unsere Forschungsarbeit ist gerade diese Unterscheidung wichtig. Eine starke Verbindung zu einer historischen Persönlichkeit muss nicht bedeuten, selbst diese Person gewesen zu sein. Gerade bei bekannten oder herausragenden Persönlichkeiten wäre es leicht, eine solche Verbindung entsprechend zu interpretieren. In dieser Reise zeigte sich jedoch etwas anderes: Kathrin M. nahm sich nicht als die berühmte Hohepriesterin wahr, sondern als einen zunächst unbedeutend wirkenden Waisenjungen, der Enheduanna sehr nahestand und dessen Leben erst durch diese Beziehung eine außergewöhnliche Entwicklung nahm. Erst später gelang es Kathrin M., aus der Wahrnehmung dieses Jungen heraus stärker in Enheduannas Perspektive zu wechseln.
Schon die ersten Bilder zeigten eine enge Beziehung zwischen beiden. Der Junge empfand große Ehrfurcht vor Enheduanna und gleichzeitig Stolz darüber, dass sie ihn an der Hand hielt. Sie war ihm sehr vertraut und schien eine besondere Beziehung zu Kindern zu haben. Kathrin M. nahm wahr, dass Enheduanna sich um Kinder kümmerte, darunter offenbar auch Waisenkinder.
Der Junge scheint selbst in diesem Umfeld gelebt zu haben. Kathrin M. nahm Tätigkeiten in einem Küchen- und Wirtschaftsbereich wahr, die sich für ihn jedoch weniger wie Arbeit als vielmehr wie Lernen anfühlten. Gleichzeitig sah sie spielende Kinder und bekam den Eindruck einer größeren Gemeinschaft rund um den Tempel.
Eine der ersten besonders eindrücklichen Szenen zeigte Enheduanna gemeinsam mit dem Jungen unter dem Sternenhimmel. Sie erklärte ihm offenbar etwas über die Sterne. Was genau sie ihm dort vermittelte, blieb zunächst offen. Erst sehr viel später in der Reise bekam diese Szene eine neue Bedeutung.
Nach und nach traten weitere Bilder aus dem Leben im Tempel hervor. Kathrin M. nahm verschiedene Räume wahr, darunter Küchen- und Wirtschaftsräume sowie einen weiteren Bereich, der einer Göttin zugeordnet zu sein schien. Enheduanna führte dort Rituale durch und verband sich nach Kathrin M.s Empfinden intensiv mit einer spirituellen Ebene.
Gleichzeitig tauchten Wahrnehmungen auf, die in Richtung Königshaus, Eroberungen und politische Veränderungen führten. Auch ein großer Greifvogel erschien, der offenbar Botschaften beziehungsweise Briefe transportierte – ähnlich der Funktion einer Brieftaube, allerdings als großer Greifvogel. Ob diese Nachrichten unmittelbar mit dem Königshaus und den politischen Ereignissen zusammenhingen, ließ sich während der Reise nicht eindeutig klären.
Im weiteren Verlauf versuchte unser Forschungsmitglied, sich stärker mit Enheduannas Wahrnehmung zu verbinden. Dabei wechselte die Perspektive. Kathrin M. sah nun durch Enheduannas Augen. Sie nahm zahlreiche Armreifen und spiralförmige Motive wahr und sah schließlich Enheduanna vor einer weichen Tontafel sitzen. Dort begann sie, etwas festzuhalten.
Auffällig war, dass Kathrin M. ausdrücklich keine Keilschrift wahrnahm:
„Es ist keine Keilschrift. Das sind Zeichnungen.“
Während Enheduanna die Formen in den weichen Ton drückte, entstand bei Kathrin M. plötzlich die Wahrnehmung eines Raumschiffes. Das Fluggerät beschrieb sie von seiner Form her wie ein langgezogenes Ei.
Enheduanna empfand dabei zunächst eine starke Freude und Erleichterung. Es wirkte, als hätte sie lange darauf gewartet, dieses Bild endlich festhalten zu dürfen oder zu können. Gleichzeitig wusste sie nach der Wahrnehmung von Kathrin M., dass diese Tafel verborgen werden musste. Nur sehr wenige Menschen sollten Zugang zu diesem Wissen erhalten.
Je tiefer die Reise führte, desto stärker veränderte sich auch die emotionale Wahrnehmung Enheduannas. Zu ihrer anfänglichen Erleichterung trat ein Gefühl von Macht. Der Schlüssel dazu schien in ihrer eigenen Herkunft zu liegen.
Eine verborgene Herkunft und ein Wissen um die Sterne
Nach der Wahrnehmung unseres Forschungsmitglieds war Enheduannas familiäre Linie nicht ausschließlich menschlichen Ursprungs. Ihr Vater, König Sargon, erschien Kathrin M. als Hybrid. Dessen Mutter – und damit Enheduannas Großmutter – nahm sie als ein Wesen wahr, das nicht von der Erde stammte.
Für Enheduanna selbst war dieses Wissen offenbar von großer Bedeutung. Kathrin M. formulierte während der Reise:
„Sie hält sich für göttlich, weil ihre Großmutter nicht von dieser Welt ist.“
Die Erkenntnis ihrer Herkunft löste ein starkes Machtgefühl in Enheduanna aus. Gleichzeitig wurde sie von Kathrin M. keineswegs als grausam oder ausschließlich machtorientiert wahrgenommen:
„Sie hat ein gutes Herz. Sie missbraucht ihre Macht nicht, aber sie will ihre Macht gesichert sehen.“
Eine wichtige Rolle spielte dabei offenbar Enheduannas vorausgegangene Entmachtung beziehungsweise ihr Exil. Diese Zeit wurde als ausgesprochen schwer für sie wahrgenommen. Nachdem sie in ihre Position zurückgekehrt war, hatte ihr Vater ihr nach Kathrin M.s Wahrnehmung das Wissen über ihre Herkunft vermittelt. Nun verstand Enheduanna offenbar nicht nur ihre eigene Abstammung anders, sondern auch die Kraft, die sie in sich wahrnahm. Gleichzeitig schien sie sich bewusst zu sein, dass dieses Wissen für bestimmte Menschen gefährlich werden konnte. Die Tafeln mussten deshalb verborgen bleiben.
Kathrin M. sah Enheduanna schließlich von einem Licht beziehungsweise Lichtfeld umgeben. Sie verglich dieses Erleben mit einer energetischen Ausdehnung, wie sie entstehen kann, wenn wir in unserer spirituellen Arbeit ganz in unsere Kraft gehen. Enheduanna schien sich bewusst mit dieser Energie verbinden zu können. Nach der Wahrnehmung der Reise bestand dabei eine Verbindung über ihre familiäre Linie bis zu jener nichtmenschlichen Großmutter.
Der Junge, dem wir bereits zu Beginn der Reise begegnet waren, blieb währenddessen offenbar über viele Jahre an Enheduannas Seite. Sie unterrichtete ihn, ließ ihm große Freiheit und vermittelte ihm Wissen. Kathrin M. erlebte sich zunächst als Kind, später als jungen Mann und schließlich als alten Mann noch immer in ihrer Nähe.
Besonders berührend war eine Szene am Ende von Enheduannas Leben. Der inzwischen alte Mann hielt ihre Hand bei ihrem Übergang. Dabei empfand Kathrin M. eine tiefe Dankbarkeit für alles, was Enheduanna ihm ermöglicht und vermittelt hatte. Sie war nicht seine leibliche Mutter gewesen, hatte jedoch offenbar eine ähnlich wichtige Rolle in seinem Leben eingenommen.
Nach ihrem Tod wurde aus dem einstigen Jungen der Hüter ihres verborgenen Wissens. Enheduanna hatte ihn in ihre Rituale eingeweiht und ihm einen Teil ihrer Fähigkeiten vermittelt. Nun nahm Kathrin M. auch um ihn jenes Lichtfeld wahr, das zuvor bei Enheduanna erschienen war. Er verstand diese Kraft jedoch nicht nur als persönliche Macht. In seiner Wahrnehmung sollte sie dazu dienen, sein Land gedeihen zu lassen, sein Volk zu nähren und zu schützen.
Die von Enheduanna hinterlassenen Tafeln befanden sich in einem verborgenen Raum. Niemand oder kaum jemand wusste von dessen Existenz. Besonders ungewöhnlich war der Zugang. Kathrin M. nahm keine gewöhnliche Tür wahr. Stattdessen schien sich ein Teil der Wand durch eine Technologie zu öffnen. Im Gespräch während der Reise verglichen wir sie schließlich mit einem heutigen Chip oder Zugangssystem, das man vor einen Sensor hält und dadurch eine Tür öffnet.
Damit führte die Reise erneut zu jener Technologie zurück, die Enheduanna zuvor selbst auf einer Tontafel dargestellt hatte.
Der inzwischen junge erwachsene Mann gelangte durch einen Tunnel, an dessen Ende sich eine Tür zu einem Raumschiff öffnete. Kathrin M. erkannte dieses Schiff wieder: Es war jenes Fluggerät, das Enheduanna auf der verborgenen Tontafel festgehalten hatte.
Das Schiff bewegte sich anschließend mit einer Geschwindigkeit fort, die Kathrin M. während der Reise spontan mit Lichtgeschwindigkeit beschrieb. Sie konnte nicht eindeutig erkennen, ob es einen anderen Planeten ansteuerte oder möglicherweise in eine andere Dimension beziehungsweise Wirklichkeit wechselte.
Dort erschien eine weitere ungewöhnliche Technologie. Der junge Mann hielt einen schwarzen Gegenstand in der Hand, der zunächst mit einer heutigen Fernbedienung vergleichbar wirkte. Doch dieser Gegenstand schien beinahe lebendig zu sein und konnte seine Form verändern. Aus einem Rechteck wurde eine andere geometrische Form, und schließlich baute sich darüber ein dreidimensionales Bild auf. Kathrin M. fand nach kurzem Suchen selbst den Begriff dafür: ein Hologramm.
Über dieses System fand offenbar eine Kommunikation mit den anderen Wesen statt. Interessant war vor allem, welche Informationen sie dem jungen Mann vermittelten. Es ging nicht um Waffen oder Eroberung. Er erhielt Bilder und Anweisungen zu vergleichsweise einfachen Technologien für die Menschen. Kathrin M. nahm dabei insbesondere Landwirtschaft und Geräte wahr, die das menschliche Leben erleichtern sollten. Der junge Mann „grinste übers ganze Gesicht“, weil das Wissen, das er dort erhielt, für ihn offenbar von unschätzbarem Wert war.
Auch seine eigenen Aufzeichnungen legte er später in jenem verborgenen Raum zu den Tafeln Enheduannas. Er wurde zum Hüter dieses Wissens.
Während genau dieses Teils der Reise geschah jedoch noch etwas, das für unsere Metaarchäologie besonders interessant wurde. Unser Forschungsmitglied Kathrin M. begann sehr stark zu frieren. Obwohl sie zugedeckt war, wurde das Frieren zeitweise so intensiv, dass ihre Zähne beinahe aufeinanderschlugen. Diese körperliche Reaktion erinnerte sie unmittelbar an unsere vorausgegangene Grönland-Reise.
Als sie versuchte, dieser Wahrnehmung weiter zu folgen, erschienen große Wesen mit langen Gliedmaßen und großen Körpern. Kathrin M. stellte daraufhin selbst eine mögliche Verbindung zu jenem Sternenvolk her, das bereits in der früheren Forschungsreise aufgetaucht war.
Dabei war sie zunächst ausgesprochen vorsichtig. Sie sagte ausdrücklich, dass sie diese Zuordnung in diesem Moment nicht als eindeutiges Hellwissen erhalten hatte. Zunächst waren es vor allem ihr starkes Frieren und das damit verbundene Körpergefühl, die sie an die frühere Reise erinnerten. Als sie jedoch noch einmal bewusst in diese Verbindung hineinging, wurde ihre Wahrnehmung für sie deutlicher:
„Von diesem Volk stammt die Großmutter. Diesem Sternenvolk.“
Gleichzeitig nahm sie wahr, dass zwischen diesem Sternenvolk und der Zeit Enheduannas eine sehr große Zeitspanne lag.
Gerade dieser Punkt ist für unsere Forschungsarbeit besonders interessant. Denn die Reise zu Enheduanna entstand nicht aus dem Versuch, eine Verbindung zu unserer vorausgegangenen Grönland-Reise herzustellen. Ausgangspunkt waren vielmehr die Visionen unseres Forschungsmitglieds Kathrin M., die sie nach der letzten Reise erhalten hatte und die sie durch ihre eigene Recherche schließlich nach Sumer und zu Enheduanna führten. Erst innerhalb dieser neuen Reise tauchte die mögliche Verbindung zu bereits vorhandenen Forschungsdaten wieder auf.
Am Ende führte die Wahrnehmung noch einmal zurück zum Hüter der verborgenen Tafeln. Kathrin M. wusste plötzlich, dass der Mann später erschlagen werden würde. Menschen in seinem Umfeld schienen zumindest geahnt zu haben, dass er über besonderes Wissen und außergewöhnliche Fähigkeiten verfügte. Mit seinem Tod blieb auch der geheime Raum verborgen, denn er hatte sein Wissen offenbar nicht weitergegeben.
In diesem Zusammenhang tauchte während der Reise mehrfach ein Name auf, der sich wie „Rimus“ anhörte. Ob damit der historisch bekannte Rimush gemeint war und welche Rolle diese Person tatsächlich spielte, konnte Kathrin M. während der Reise nicht sicher bestimmen. Zeitweise entstand die Wahrnehmung, dass dieser Mann mit dem Tod des Hüters in Verbindung stehen könnte, doch auch hier blieb sie vorsichtig und legte sich nicht endgültig fest.
Schließlich erschien noch das Bild einer großen Flut, die vieles auslöschte. Derjenige, der den Hüter getötet hatte, schien dieses Ereignis als eine Art Strafe für sein eigenes Handeln zu verstehen. Die genaue zeitliche Einordnung dieses letzten Bildes blieb während der Reise ebenfalls offen.
Damit endete eine Forschungsreise, die für uns bereits vor ihrem eigentlichen Beginn ungewöhnlich gewesen war. Sie begann mit den spontanen Visionen unseres Forschungsmitglieds Kathrin M., führte über ihre eigene Recherche nach Sumer und zu einer historisch belegten Hohepriesterin des Mondgottes Nanna und entwickelte sich schließlich zu einer Wahrnehmung von verborgenen Tafeln, einer besonderen familiären Herkunft, unbekannter Technologie und einem Wissen, das nur an wenige Menschen weitergegeben worden sein soll.
Wie immer unterscheiden wir dabei bewusst zwischen historisch beziehungsweise archäologisch belegbaren Informationen und den Wahrnehmungen unserer Forschungsreisen. Enheduanna, ihre Stellung als Hohepriesterin in Ur und ihre Verbindung zum Königshaus gehören zum historischen Hintergrund. Die nichtmenschliche Großmutter, die verborgenen Tafeln mit den Zeichnungen eines Fluggerätes, die beschriebenen Technologien und die Verbindung zu dem Sternenvolk unserer früheren Forschungsreise sind dagegen Wahrnehmungen dieser Reise.
Für unsere weitere Forschung ist deshalb vor allem interessant, ob sich diese Verbindungen in zukünftigen, voneinander unabhängigen Reisen erneut zeigen werden. Wer war jene Großmutter, deren Herkunft Enheduanna nach der Wahrnehmung von Kathrin M. so lange verborgen hielt? Welches Sternenvolk stand hinter ihr? Was genau befand sich auf den verborgenen Tafeln? Und könnte es tatsächlich eine Verbindung zu den Wesen geben, die uns bereits in unserer Grönland-Reise begegnet sind?
Gleichzeitig hat diese Reise noch eine ganz andere Spur geöffnet. Kathrin M. überlegt derzeit, in einer weiteren Reise noch einmal ganz gezielt in das Leben jenes Jungen beziehungsweise späteren jungen Mannes zu gehen, als den sie sich zu Beginn dieser Reise wahrgenommen hat. Denn gerade über seine Lebensgeschichte könnten sich weitere Informationen erschließen: über seine Beziehung zu Enheduanna, seine Ausbildung, die verborgenen Tafeln, seine späteren Kontakte und schließlich seine Aufgabe als Hüter dieses Wissens. Vielleicht lässt sich auf diesem Weg auch genauer verstehen, wer dieser Mann war und weshalb sein eigenes Leben so eng mit Enheduanna und dem Wissen verbunden war, das sie offenbar nur einem sehr kleinen Kreis anvertraute.
Genau darin liegt für uns auch eine besondere Stärke dieser Forschungsreisen: Nicht immer zeigt sich das, womit wir gerechnet haben. Manchmal öffnet eine Reise stattdessen eine vollkommen neue Perspektive – und aus einer einzelnen Wahrnehmung entsteht eine Spur, der wir in weiteren Reisen Schritt für Schritt folgen können.
Wer sich die Sitzung nachträglich anhören möchte gelangt über den folgenden Link zur Audiodatei!
